Gartenboden
Leistungsspektrum: Gartenboden
- Grundnährstoffuntersuchung (Makronährstoffe Phosphor, Kalium, Magnesium; Bodenart nach Fingerprobe, pH-Wert)
- Spuren-/Mikronährstoffe (Mangan, Kupfer, Zink, Bor, Natrium)
- Humusgehalt, Gesamtstickstoff-Gehalt (Gesamt-N), Kohlenstoff/Stickstoff (C/N)-Verhältnis
- Kalkgehalt
- Salzgehalt/elektrische Leitfähigkeit
- Korngrößenverteilung und Bodenart
- Physikalische Bodenuntersuchungen (Schüttdichte, Trockenraumdichte, Wasserkapazität, Wasserrückhaltevermögen)
- Schadstoffuntersuchungen(Pflanzenschutzmittelwirkstoffe, Dioxine, PCB, PFAS, Schwermetalle)
- Kationenaustauschkapazität
- Mikrobielle Biomasse
- Radionuklide
Häufig gestellte Fragen
Welche Art von Bodenuntersuchung ist im Hausgarten sinnvoll?
Für eine grundlegende Charakterisierung eines Hausgartens ist i. d. R die Untersuchung der Grundnährstoffe (pH, P2O5, K2O, Mg) ausreichend. Sinnvoll ist eine Erweiterung der Untersuchung mit Humus- und Gesamtstickstoff-Gehalt, sowie bei Gemüsenutzung um den Bor-Gehalt. Diese Untersuchungen sind auch auf dem Auftragsformular (siehe unten) aufgeführt.
Bei Verdacht auf eine Schadstoffbelastung bietet sich eine zusätzliche Untersuchung auf die Schwermtallgehalte an.
Wann sollte eine Bodenuntersuchung im Hausgarten durchgeführt werden?
Die Nährstoffversorgung des Gartenbodens sollte bei einer Neuanlage und anschließend regelmäßig, z. B. alle 4 Jahre durch eine Bodenuntersuchung überprüft werden. Der beste Zeitpunkt im Jahr ist der späte Herbst, wenn alle Beete abgeräumt sind. Die Probe sollte noch vor der herbstlichen Bodenbearbeitung genommen werden. Eine Entnahme ist auch im zeitigen Frühjahr möglich. Düngen sollte man vorher nicht.
Was ist bei der Entnahme von Bodenproben im Hausgarten zu berücksichtigen?
Die Probenahme kann z. B. mit einem Spaten durchgeführt werden. Die Probenahmetiefe sollte im Nutzgarten der Bearbeitungstiefe von 20-25 cm und im Rasen 10-15 cm entsprechen. Bei Dauerkulturen kann zusätzlich noch eine Probe aus dem Unterboden untersucht werden. An der Entnahmestelle wird zuerst ein Spatenstich herausgehoben und verworfen. Bei der Probenahme soll eine glatte Einstichstelle entstehen. Anschließend wird senkrecht an dieser „Wand“ eine etwa 2 cm dicke Scheibe entsprechend der Probenahmetiefe abgestochen und herausgenommen. Die obersten 1-2 cm der Scheibe werden verworfen. Die restliche Scheibe schüttet man in den bereitgestellten Eimer. Um ein repräsentatives Bild Ihres Gartenbodens zu erhalten, sollte an ca. 15 verschiedenen Stellen nach der oben genannten Vorgehensweise Bodenmaterial entnommen werden. Anschließend mischen Sie das gesammelte Bodenmaterial gründlich durch.
Welche Probenmenge wird benötigt und wie ist die Probe zur LUFA Speyer zu senden?
Senden Sie ca. 500 g Boden in einem gut beschrifteten Beutel verpackt zur Untersuchung ein. Vergessen Sie beim Absenden der Bodenprobe bitte nicht Ihre Adresse sowie Angaben zur Herkunft der Probe dem Päckchen beizufügen. Idealerweise verwenden Sie hierzu das Auftragsformular zur Bodenuntersuchung im Hausgarten (siehe unten).
Kurz erklärt
Die Bodenuntersuchung im Hausgarten Mit einer Bodenuntersuchung verschaffen Sie sich rasch und einfach Kenntnis über die Nährstoffversorgung Ihres Gartenbodens. Zu hohe Düngergaben belasten unsere Umwelt und wirken sich ungünstig auf das Pflanzenwachstum aus. Voraussetzung für eine sachgemäße Düngung ist die Durchführung einer Bodenuntersuchung mit der Ermittlung der im Boden vorhandenen Nährstoffe.
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