Praxisrelevante Ergebnisse zu legumen Zwischenfrüchten vor Mais
Die quasi-permanente Bodenbedeckung durch (legume) Zwischenfrüchte ist eine zentrale Strategie zur Klimaanpassung im Oberrheintal. Sie schützt vor Extremwetter, reduziert die Nitratauswaschung über Winter und steigert durch N- und P-Effizienz, Humusaufbau (C-Speicherung) und Förderung der Biodiversität die Bodenfruchtbarkeit. Dies stärkt die Klimaresilienz, schützt das Grundwasser und sichert nachhaltig die landwirtschaftlichen Erträge.
Im Interreg-Projekt KLIMACrops wurden in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Hochschwarzwald auf unserer Feldversuchsstation Rinkenbergerhof und dem Standort Freiburg, Keidelbad
- die Etablierung von Mais in eine mehrjährige Leguminosen-Begrünung (Bunte Kronwicke) sowie
- die N- und P-Effizienz von Körnermais nach variablen Zwischenfrüchten (jährliche Neuansaat im Herbst) untersucht.
Hierbei wurde unter anderem gezeigt, dass:
- die Bunte Kronwicke aufgrund mangelnder Unterdrückungskraft und langsamer Etablierung nicht praxistauglich ist,
- Wickroggen (eine Gründüngungsmischung aus Roggen und Zottelwicken) auf trockenwarmen Standorten eine Vorzugsvariante vor Mais darstellt (Fokus: Bodengare statt N-Düngung) und
- bodenphysikalische Vorteile (Infiltration) den Wasserverbrauch der Zwischenfrucht aufwiegen können.
Mehr zu den Versuchen: siehe Poster (unten zum Download)
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