Kolloquium
„Zur Geschichte der pfälzischen Landwirtschaft vom 17. bis zum frühen 20. Jahrhundert“ 
Roland Paul, Institut für pfälzische Geschichte, Kaiserslautern
Termin: 27. März 2013, 19.30 Uhr, Konferenzraum

Die Pfalz war bis ins 19. Jahrhundert eine überwiegend von der Landwirtschaft und dem Weinbau geprägte Region. Der Dreißigjährige Krieg und der pfälzische Erbfolgekrieg wirkten sich im 17. Jahrhundert katastrophal  auf den Agrarbereich aus.  Einwanderer, die in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts vor allem aus der Schweiz in die Pfalz gekommen sind, darunter Hunderte von Mennoniten, gaben der Landwirtschaft in der Folgezeit wichtige Impulse.  Im 18. Jahrhundert  bildete sich in Kaiserslautern eine „Bienengesellschaft“, die sich zur Aufgabe machte, neben der Bienenzucht vor allem die Landwirtschaft zu fördern. Im Zuge der in der Pfalz meistenorts gepflegten Realteilung konnten sich schließlich im 19. Jahrhundert viele Bauern nicht mehr von der Landwirtschaft ernähren, suchten sich andere Verdienstmöglichkeiten oder wanderten nach Amerika aus. Dies sind einige Aspekte, die in dem Vortrag zur Sprache kommen.

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